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KiezKick - das soziale Fußballprojekt des Fanladen St. Pauli, nimmt mit einer Gruppe an der Straßenfußballweltmeisterschaft in Sao Paulo teil. Wir halten uns vom 1.-12.7.2014 in Brasilien auf und möchten mit diesem Blog unsere Erlebnisse teilen.

Alter: 15
 


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Tag 9 Wenn erst einmal der Wurm drin ist...

Aufgrund anhaltenden Regens mussten wir wieder in die Halle ausweichen. Für uns standen zwei Spiele an, eins gegen Peru und eins gegen die zweite argentinische Mannschaft. Gegen das Team aus Argentinien verloren wir mit 4:5, wobei wir verletzungsbedingt Verstärkung von einem Spieler aus Katalonien bekommen haben. Leider konnten nach diesem Spiel Rafik und Laila auch nich mehr spielen. Stark dezimiert starteten wir also in das zweite Spiel, gegen Peru. Unterstütz wurden wir diesmal durch SpielerInnen aus den USA. Diese Partie endete mit einem 1:1, was für uns das knappe Vorrundenaus bedeutete. An den nächsten Tagen sollten jedoch Freundschaftsspiele gespielt werden, sportlich ging es für uns dabei um die Goldene Ananas. Am Abend schauten wir im Sportzentrum, in dem sich die Halle befand, alle gemeinsam das Spiel Argentinien gegen die Niederlande. Die vielen argentinischen Teams, als auch die VeranstalterInnen fieberten laut und emotional mit. Nach dem Sieg Argentiniens wurde auf dem Vorplatz noch eine weitere halbe Stunde gefeiert, bevor es zurück in die jeweiligen CEUs ging. Einige spielten den Abend über Karten oder hielten nen Klönschnack, während sich wieder andere draußen die Haare schneiden ließen. Aus unsere Gruppe stellt sich jedoch niemand der Schere zur Verfügung. O-Ton des Tages: "Stütz dich beim humpeln nicht so auf meine Schulter, die tut eh schon weh!" Lara zu Laila, was unsere Verletzungssituation sehr gut wieder spiegelt.

12.7.14 04:28, kommentieren

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Tag 8 Irgendwie hatten wir das anders geplant

Der Tag startete regnerisch, weshalb wir vom Platz in eine nahe gelegene Halle umziehen mussten. Dort wurden die weiteren Vorrundenspiele ausgetragen. Unser einziges Spiel des Tages ging gegen Ghana. Nachdem sich erst Edu, unser erster Torwart, verletzt hatte, traf es auch Wendy, die für ihn ins Tor gegangen war. Diese wurde im Anschluss im Krankenhaus behandelt, wobei jedoch nichts gebrochen oder gerissen war. Mit einem Stützverband ging es zurück nach Hause, wobei Jule und Wendy die ersten vier Tore des Halbfinales zwischen Brasilien und Deutschland im Taxi verfolgen mussten. Der Taxifahrer was not amused... Die anderen Gruppenmitglieder sahen das Spiel in einer größeren CEU mit den anderen Delegationen zusammen. Der Saal leerte sich allerdings ziemlich schnell, da das Spielergebnis nicht spannend zu werden schien. Zur Halbzeit gab es dann (Trost-)Popkorn... Nach dem Spiel wurden wir aus Sicherheitsgründen schnell in unsere Unterkunft zurück gefahren. :D Dauer-O-Ton des Tages: "Vamos chicos, cinco minutos!" Lukas (Organisator) zu jeder Tageszeit, am liebsten morgens und von einem hämmern auf die Metallschränke im Flur begleitet. Es handelte sich jedoch stets um brasilianische fünf Minuten, auch wenn er Argentinier ist. PS: The very first day, without Reis und Bohnen!!!

12.7.14 04:27, kommentieren